we-make.ai

Prozessanalyse & KI-Audit für den Mittelstand

Die Leute, die Ihre Abläufe täglich bedienen, wissen meist genau, wo es klemmt. Wir holen dieses Wissen aus den Abteilungen heraus und machen eine Reihenfolge daraus, die Sie abarbeiten können.

Daten, die zwischen zwei Systemen von Hand abgetippt werden. Freigaben, auf die jemand drei Tage wartet. Listen, die es doppelt gibt, weil zwei Abteilungen einander nicht trauen. Solche Stellen kosten jede Woche Arbeitszeit, tauchen aber in keiner Auswertung auf. Das Problem ist selten fehlende Technologie. Es ist, dass niemand systematisch hinschaut.

Genau hier setzen wir an. Eine strukturierte Prozessanalyse macht die Schwachstellen sichtbar, beziffert das Potenzial und endet in konkreten Lösungsvorschlägen. Ob dabei KI zum Einsatz kommt, entscheidet sich erst danach.

Fachlich ist das ein KI-Audit: eine systematische Bestandsaufnahme Ihrer Prozesse, Systeme und Daten, eine belastbare Bewertung des Reifegrads und daraus abgeleitet eine priorisierte Maßnahmenliste. Am Ende steht kein Foliensatz. Sie bekommen eine Entscheidungsgrundlage, in der zu jeder Maßnahme Aufwand und erwarteter Nutzen stehen.

Warum Prozesse vor Technologie kommen

Viele Unternehmen beginnen ihre Digitalisierung mit der Frage: „Welches Tool brauchen wir?“ Wir beginnen mit einer anderen Frage: „Wo verlieren Sie heute am meisten Zeit, Geld und Qualität?“

Der Unterschied ist entscheidend. Wer mit der Technologie anfängt, implementiert Lösungen für Probleme, die vielleicht gar nicht die dringendsten sind. Wer mit den Prozessen anfängt, investiert dort, wo der größte Hebel liegt.

In über 30 Kundenprojekten hat sich das immer wieder bestätigt: Die wirkungsvollsten Verbesserungen entstehen nicht durch die teuerste Software, sondern durch ein klares Verständnis der eigenen Abläufe. Manchmal ist die Lösung eine KI-gestützte Automatisierung. Manchmal eine einfache Systemintegration. Und manchmal reicht es, einen Arbeitsschritt anders zu schneiden, ganz ohne neue Technologie.

Deshalb sind wir bewusst technologieunabhängig. Uns bindet kein Softwarehersteller, und wir verdienen nichts daran, wenn Sie eine bestimmte Lizenz kaufen. Empfohlen wird, was für Ihr Unternehmen den größten messbaren Nutzen bringt.

Die Prozessanalyse nimmt die Abläufe auf. Ob der Datenbestand, der in diesen Abläufen anfällt, eine bestimmte Auswertung überhaupt trägt, ist eine eigene Frage. Sie beantwortet die Datenanalyse, und sie tut es, solange ein Vorhaben noch umplanbar ist.

Das gilt besonders, wenn bereits ein KI-Pilotprojekt läuft und nicht recht vorankommt. Meist liegt das nicht an der Technologie. Der Anwendungsfall wurde nie sauber auf den eigentlichen Engpass ausgerichtet. Woran das erkennbar ist und wie der Sprung in die Produktion gelingt, steht in unserem Beitrag Vom KI-Pilotprojekt zur Produktion.

Was unsere Prozessanalyse ausmacht

Systematische Methodik

Unsere Prozessanalyse folgt einem Vorgehen, das wir in über 30 Kundenprojekten geschärft haben. Wir erheben strukturiert, bewerten anhand von Zahlen aus Ihrem Betrieb und legen offen, warum eine Maßnahme vor der anderen steht. Am Ende halten Sie einen Fahrplan in der Hand, keine Sammlung von Empfehlungen.

Branchenübergreifende Erfahrung

Von der produzierenden Industrie über Dienstleistungsunternehmen bis zum Handel: Wir kennen die typischen Prozessprobleme verschiedener Branchen und bringen Best Practices aus vergleichbaren Unternehmen mit.

Empfehlung ohne Eigeninteresse

Bevor wir etwas Neues vorschlagen, sehen wir nach, was Ihre vorhandenen Systeme schon können. Häufig steckt die Lösung in einer Funktion, für die Sie längst bezahlen. Dann steht genau das im Bericht und kein Projekt, das wir gerne bauen würden.

Messbare Ergebnisse

Jede Empfehlung wird mit einem erwarteten Nutzen beziffert: Zeitersparnis in Stunden, Kostenreduktion in Euro, Qualitätssteigerung in Prozent. Sie wissen vor der Umsetzung, welchen Return on Investment Sie erwarten können.

So läuft unsere Prozessanalyse ab

Vier Phasen, die wir individuell auf Ihr Unternehmen zuschneiden.

Phase 1: Bestandsaufnahme

Wir verschaffen uns gemeinsam mit Ihnen einen Überblick über Ihre aktuellen Abläufe: welche Systeme im Einsatz sind, wo Daten zwischen Abteilungen fließen und an welchen Stellen jemand von Hand eingreift, damit es weitergeht.

  • Erfassung aller relevanten Geschäftsprozesse
  • Dokumentation der eingesetzten Systeme und Schnittstellen
  • Interviews mit Schlüsselpersonen aus den betroffenen Abteilungen
  • Erstellung einer visuellen Prozesslandkarte

Phase 2: Schwachstellenanalyse

Auf Basis der Bestandsaufnahme bewerten wir jede Schwachstelle nach Auswirkung und Lösbarkeit.

  • Identifikation von Medienbrüchen und Datenredundanzen
  • Bewertung des Zeitaufwands für manuelle Routinetätigkeiten
  • Analyse der Fehlerquoten an kritischen Schnittstellen
  • Priorisierung nach wirtschaftlichem Optimierungspotenzial

Phase 3: Lösungsdesign

Für jede gefundene Schwachstelle entwickeln wir einen konkreten Vorschlag. Das kann eine Prozessumstellung sein, eine Systemintegration oder eine KI-gestützte Automatisierung. Jeder Vorschlag bekommt eine Zahl für den erwarteten Nutzen und eine für den geschätzten Aufwand.

  • Entwicklung konkreter Lösungsvorschläge pro Schwachstelle
  • Bewertung verschiedener Ansätze (Prozess, Integration, Automatisierung, KI)
  • Kosten-Nutzen-Analyse für jede empfohlene Maßnahme
  • Technische Machbarkeitsprüfung

Phase 4: Umsetzungsplan

Sie erhalten einen priorisierten Maßnahmenplan mit klaren nächsten Schritten: Quick Wins, strategische Projekte, Verantwortlichkeiten und messbare Erfolgskriterien. Ob Sie danach intern umsetzen oder mit uns, entscheiden Sie.

  • Priorisierter Maßnahmenplan mit Quick Wins und strategischen Projekten
  • Definition von KPIs und Erfolgskriterien pro Maßnahme
  • Zeitplan und Ressourcenplanung
  • Optional: Angebot für die technische Umsetzung durch we-make.ai

Was Sie aus der Prozessanalyse mitnehmen

Konkrete Ergebnisse, die Sie direkt weiterverwenden können, unabhängig davon, mit wem Sie die Umsetzung angehen.

Prozesslandkarte

Eine vollständige, visuelle Dokumentation Ihrer Abläufe, Systeme und Schnittstellen. Viele Geschäftsführer sehen darin zum ersten Mal, wie ihr Unternehmen im Alltag tatsächlich arbeitet. Das weicht regelmäßig von dem ab, was im Qualitätshandbuch steht.

Schwachstellenbericht

Eine priorisierte Liste der gefundenen Ineffizienzen, Medienbrüche und Automatisierungspotenziale. Zu jedem Eintrag steht, was er kostet: wie viele Stunden pro Woche daran hängen und wie viele Mitarbeiter betroffen sind.

Lösungsvorschläge mit ROI-Schätzung

Beim Aufwand steht getrennt, was die Umstellung einmalig kostet und was danach jedes Jahr bleibt, an Lizenzen und an Betreuung. Erst beides nebeneinander zeigt, ob sich eine Maßnahme über ihre Laufzeit trägt.

Priorisierter Umsetzungsplan

Ein Fahrplan, der zeigt, in welcher Reihenfolge Sie die Optimierungen angehen sollten. Mit Quick Wins, die innerhalb weniger Wochen Wirkung zeigen, und strategischen Projekten für langfristige Effizienz.

Was unsere Kunden sagen

Die Zusammenarbeit mit we-make.ai hat unsere Arbeitsweise revolutioniert. Dank ihrer maßgeschneiderten KI-Lösung finden wir passende Kandidaten jetzt 30 % schneller und können uns auf das konzentrieren, was wirklich zählt: die Menschen hinter den Profilen. Die Expertise und der lösungsorientierte Ansatz von we-make.ai waren entscheidend für diesen Erfolg.

Geschäftsführung, Kern Engineering Careers
Die ganze Erfolgsgeschichte lesen
€

Förderung verfügbar

Dieses Projekt kann im Rahmen von DIGITAL.PLUS 26 mit bis zu € 7.000 Zuschuss gefördert werden. Antragsberechtigt sind KMU mit Standort in Oberösterreich, sofern sie aktives Mitglied der WKO Oberösterreich sind. Antragsfrist: 2. November 2026.

Mehr erfahren

Häufige Fragen zur Prozessanalyse

Was ist eine Prozessanalyse und was bringt sie meinem Unternehmen?

Eine Prozessanalyse macht sichtbar, an welchen Stellen im Tagesgeschäft Aufwand entsteht, der niemandem nützt. Sie erhalten vier Dokumente: eine Prozesslandkarte Ihrer tatsächlichen Abläufe, einen nach wirtschaftlichem Gewicht sortierten Schwachstellenbericht, zu jeder Schwachstelle einen Lösungsvorschlag mit geschätztem Aufwand und erwartetem Nutzen sowie einen Umsetzungsplan, der diese Vorschläge in eine Reihenfolge bringt.

Wie lange dauert eine Prozessanalyse und was kostet sie uns an Zeit?

Rechnen Sie mit vier bis sechs Wochen von der ersten Terminabstimmung bis zum fertigen Maßnahmenplan. Der Aufwand auf Ihrer Seite besteht im Wesentlichen aus Interviews: pro betroffener Abteilung ein bis zwei Gespräche von je einer Stunde, dazu Zugriff auf die Systeme, in denen die Prozesse laufen. Den Rest der Arbeit machen wir.

Brauche ich für die Prozessanalyse überhaupt KI?

Nein. In einem guten Teil der Fälle lautet unsere Empfehlung, zuerst zwei Systeme sauber miteinander zu verbinden oder einen Freigabeschritt zu streichen, der seit Jahren niemanden mehr schützt. Das kostet einen Bruchteil eines KI-Projekts und wirkt sofort. Wo KI der richtige Hebel ist, steht das genauso im Bericht.

Ist die Prozessanalyse förderbar?

Als Teil eines abgegrenzten Digitalisierungsprojekts ja, sofern Ihr Betrieb in Oberösterreich sitzt: DIGITAL.PLUS 26 trägt davon 35 % der Projektkosten, nicht mehr als € 7.000. Das Wort „Teil“ steht dort mit Bedacht: Die Programmschwelle liegt bei € 12.000, und eine Analyse allein bringt dieses Gewicht nicht auf. Die Maßnahmen, die sie empfiehlt, reichen Sie deshalb gemeinsam mit ihr ein. Ohne aktive Mitgliedschaft in der WKO Oberösterreich geht es allerdings nicht. Die Frist endet am 2. November 2026.

So geht es nach der Prozessanalyse weiter

Die Prozessanalyse ist der Einstieg in unsere KI-Beratung für den Mittelstand. Auf den identifizierten Potenzialen bauen diese Leistungen auf:

AI Basecamp KI-Strategie AI Empowering KI-Prozessoptimierung AI People & Talents KI-Wartung & Betrieb AI Governance & EU AI Act

Lassen Sie uns gemeinsam hinschauen.

Der erste Schritt ist ein Erstgespräch von 30 Minuten. Wo stehen Sie gerade? Was hakt im Alltag am meisten? Und lohnt sich eine Prozessanalyse für Ihr Unternehmen überhaupt? Wenn nicht, sagen wir das auch.

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren