Prozessoptimierung für produzierende Unternehmen
Wir finden die Stellen zwischen Auftragseingang und Auslieferung, an denen Ihre Produktion Zeit und Geld verliert.
In produzierenden Mittelstandsunternehmen durchlaufen Aufträge und Qualitätsdaten täglich dutzende Übergabepunkte, zwischen ERP und Produktionsplanung, zwischen Fertigung und Qualitätssicherung, zwischen Vertrieb und Logistik. An jeder dieser Übergaben kann eine Information liegen bleiben oder eine Zahl falsch ankommen. Wir machen diese Schwachstellen sichtbar und entwickeln Lösungen, die Ihre Fertigung durchgängig digital machen.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Produzierende KMU mit 50 bis 250 Mitarbeitern stehen vor einer paradoxen Situation. Sie haben in den letzten Jahren in ERP-Systeme und Qualitätsmanagement-Software investiert, und trotzdem fühlen sich viele Abläufe schwerfälliger an als nötig.
Auftragsdaten werden mehrfach erfasst. Der Vertrieb legt den Auftrag im CRM an, die Arbeitsvorbereitung überträgt ihn von Hand ins ERP. In der Fertigung liegt am Ende trotzdem eine ausgedruckte Auftragsmappe. Jede dieser Übertragungen kostet Zeit und kann eine Stückzahl oder eine Spezifikation verändern, ohne dass es jemandem auffällt.
Zwischen Abteilungen entstehen Informationslücken. Der Vertrieb bestätigt einen Liefertermin, den die Produktionsplanung nie gesehen hat. Eine Reklamation landet im Qualitätsmanagement, während die Fertigungshistorie dazu in der Maschinensteuerung liegt.
Qualitätsdaten werden manuell dokumentiert. Prüfprotokolle werden auf Papier ausgefüllt, in Excel übertragen und erst Tage später ausgewertet. Eine Abweichung fällt damit auf, wenn die Charge längst durch ist. In Echtzeit wäre sie korrigierbar gewesen.
Produktionsmitarbeiter verbringen Zeit mit Verwaltung statt mit Fertigung. Materialanforderungen laufen per E-Mail, Statusabfragen per Telefon. Qualifizierte Fachkräfte werden dadurch für Arbeit gebunden, die sich automatisieren ließe.
Warum produzierende Unternehmen mit uns arbeiten
Verständnis für Fertigungsprozesse
Wir kennen die Realität in produzierenden Unternehmen. Die Produktionsplanung läuft in Excel, obwohl daneben ein sechsstelliges MES-System steht, und das Prüfprotokoll wird ausgedruckt, weil im Formular der Software zwei Felder fehlen. Wir entwickeln Lösungen, die auf solchen gewachsenen Strukturen aufbauen, statt sie in einem Zug zu ersetzen.
Schnittstellenkompetenz
Die meisten Probleme in der Produktion entstehen nicht innerhalb eines Systems, sondern an den Übergabepunkten dazwischen. Genau dort setzen wir an. Wir verfolgen die Datenflüsse zwischen ERP, PPS, MES, QM und CRM und schaffen Verbindungen, die manuelle Übertragungen überflüssig machen.
Lösungen mit Augenmaß
Nicht jedes Problem braucht eine KI-Lösung. Manchmal reicht eine saubere Schnittstelle zwischen zwei Systemen. Manchmal ist der Report, der am Montagmorgen von selbst im Postfach liegt, mehr wert als ein Dashboard, in das niemand sieht. Wir empfehlen die Lösung mit dem größten Nutzen bei vertretbarem Aufwand, nicht die technisch beeindruckendste.
Messbare Ergebnisse in der Produktion
Wir nehmen die Zahl auf, bevor etwas umgebaut wird: meist die Durchlaufzeit eines Auftrags oder die Arbeitsstunden, die pro Woche in die Dokumentation gehen. Nach der Einführung wird dieselbe Zahl ein zweites Mal erhoben. Was die Empfehlung wert war, sagt erst der Vergleich der beiden Werte.
Wo wir in der Produktion den größten Hebel finden
Vier Bereiche, in denen wir bei produzierenden KMU regelmäßig erhebliches Optimierungspotenzial finden.
Auftragsabwicklung
Der Weg vom Kundenauftrag bis zum Fertigungsauftrag durchläuft oft vier bis fünf Systeme und ebenso viele Abteilungen. Wir gehen diesen Prozess Schritt für Schritt durch und halten fest, an welcher Stelle Daten von Hand übertragen oder ein zweites Mal erfasst werden. Am Ende steht ein durchgängiger Auftragsprozess mit weniger Fehlerquellen und kürzeren Durchlaufzeiten.
Systemintegration
In vielen produzierenden KMU stehen fünf oder mehr Systeme nebeneinander (ERP, PPS, MES, QM-Software, CRM), die nur teilweise miteinander sprechen. Wir schaffen die Schnittstellen, die diese Insellösungen verbinden, damit eine geänderte Stückzahl nicht dreimal eingetippt werden muss.
Fertigungsnahe Prozesse
Rüstzeiten werden auf einem Formular notiert und am Abend abgetippt, Materialanforderungen laufen per Zuruf. Wir suchen die Aufgaben mit dem höchsten Automatisierungspotenzial und setzen dort an. Die Spanne reicht vom digitalen Formular am Arbeitsplatz bis zur bildbasierten Qualitätsprüfung.
Reporting und Entscheidungsgrundlagen
Produktionskennzahlen liegen über mehrere Systeme verstreut und werden erst mit Tagen Verzögerung zusammengetragen. Wir führen sie zusammen und machen sie in Echtzeit nutzbar. Wer den Ausschuss einer Schicht am nächsten Morgen sieht und nicht am Monatsende, kann noch eingreifen.
Erfolgsgeschichte: Pomberger Goisern GmbH
Pomberger Goisern GmbH
Brillenfassungen, KI-gestützte Vertriebsoptimierung
Die Pomberger Goisern GmbH fertigt hochwertige Brillenfassungen und verkauft sie international. Der Engpass lag im Vertrieb. Kundendaten wurden von Hand recherchiert und gepflegt, verteilt über mehrere Systeme und selten auf demselben Stand.
Nach einer Prozessanalyse entstand eine Lösung auf Basis von KI-gestützten Agenten, die Kontaktdaten automatisiert mit vertriebsrelevanten Zusatzinformationen anreichern und in die bestehende IT-Infrastruktur eingebunden sind. Wie das Projekt im Einzelnen ablief, steht in der vollständigen Erfolgsgeschichte.
Erreicht ist die Zeitersparnis. Die beiden anderen Werte waren bei Projektabschluss eine Erwartung.
„Die schnelle und präzise Umsetzung der KI-Lösung zur Datenanreicherung hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir konnten unsere Vertriebsprozesse in kürzester Zeit optimieren und sehen bereits jetzt, wie sich die Qualität unserer Kundenansprache und damit unser Geschäftserfolg nachhaltig verbessert.“
Mehr zu diesem Ansatz: KI-Automatisierung mit AI Agents
Was produzierende Unternehmen aus unserer Analyse mitnehmen
Die vier Ergebnisse entstehen in der Prozessanalyse, bevor über ein Werkzeug entschieden wird. Sie gehören danach Ihnen, auch wenn kein KI-Projekt daraus wird.
Prozesslandkarte der Fertigung
Jeder Schritt vom Auftragseingang bis zur Auslieferung ist aufgenommen, mit dem System, das ihn führt, und der Stelle, an der jemand Daten von Hand überträgt. Der Weg einer Stückzahl durch Ihr Haus steht damit auf einem Blatt, einschließlich der Rückmeldung an der Maschine und ihres Weges ins ERP.
Schnittstellenanalyse
Jede Übergabe bekommt zwei Angaben: wie oft sie am Tag vorkommt und was sie nach sich zieht, wenn sie schiefgeht. Erst beides zusammen ergibt ihr Gewicht. Eine seltene Übergabe, die eine Charge kostet, wiegt schwerer als eine tägliche, die nur Tipparbeit ist.
Priorisierte Maßnahmen mit ROI
Neben jeder Schwachstelle steht ein Vorschlag, und daneben, was er kostet und was er zurückbringt. Die Reihenfolge ergibt sich daraus und aus einer Frage, die in der Fertigung öfter entscheidet als jede Rechnung: ob eine Anlage dafür stillstehen muss.
Umsetzungsfahrplan
Ein Zeitplan, der trennt, was in Wochen machbar ist, und was Monate braucht. Zu jeder Maßnahme steht, wer sie verantwortet und woran sich ihr Erfolg messen lässt.
Datenschutz in der Produktion: Betriebsgeheimnisse schützen
Ein Fertigungsauftrag verrät Losgrößen, Toleranzen und den Namen des Auftraggebers. Ein Modell, das aus diesen Aufträgen lernen soll, liest sie ganz und nicht nur die Spalte, um die es gerade geht. Lokale KI-Infrastruktur hält die Auswertung im Haus und macht die Daten trotzdem nutzbar.
Lokale KI für produzierende Unternehmen · Bildbasierte Qualitätsprüfung
KI für die Produktion in Oberösterreich
Oberösterreich ist das industrielle Herz Österreichs. Der Zentralraum Linz–Wels–Steyr und das Innviertel sind von produzierenden Betrieben geprägt, und genau dort hat KI Hebel, etwa in der Qualitätsprüfung und in der Dokumentation. Als KI-Partner mit Sitz in Wels sind wir für Produktionsbetriebe in der Region schnell vor Ort.
KI-Beratung Oberösterreich · KI-Beratung Linz
Förderung verfügbar, Antragsfrist läuft
DIGITAL.PLUS 26: Bis zu € 7.000 Zuschuss für dieses Projekt
KMU mit Standort in Oberösterreich können dieses Projekt im Rahmen von DIGITAL.PLUS 26 mit einem Zuschuss von bis zu 35 % der Projektkosten (max. € 7.000) fördern lassen, sofern sie aktives Mitglied der WKO Oberösterreich sind. Projektstart ab sofort möglich, Antragstellung bis 2. November 2026.
Häufige Fragen zu KI in der Produktion
Unsere Maschinen sind zwanzig Jahre alt und liefern keine Daten. Bringt KI da überhaupt etwas?
Woran scheitern Automatisierungsprojekte in der Fertigung am häufigsten?
Müssen wir dafür unser bestehendes ERP- oder MES-System ersetzen?
Dürfen Fertigungsdaten und Kundenzeichnungen in eine KI-Anwendung?
Gibt es ein konkretes Beispiel aus einem Produktionsbetrieb?
Ist die Einführung von KI in der Produktion förderbar?
Wo verliert Ihre Produktion am meisten Zeit?
Diese Frage lässt sich an einem einzigen Auftrag durchspielen. In einem 30-minütigen Erstgespräch greifen wir einen heraus, der bei Ihnen regelmäßig klemmt, und benennen die Übergabe, an der wir zuerst ansetzen würden.
Oder schreiben Sie uns direkt: [email protected] | +43 660 31 96 763