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EU AI Act Check

In rund drei Minuten sehen Sie, wo Ihr Unternehmen bei den Grundpflichten des EU AI Act steht, in welche Risikoklasse Ihre Anwendungen fallen und welche Maßnahmen bis zum Stichtag 2. August 2026 tatsächlich anstehen.

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Was der EU AI Act vom Mittelstand verlangt

Nicht jedes Unternehmen ist gleich stark betroffen – entscheidend ist, wofür KI eingesetzt wird.

Der AI Act reguliert nicht „KI" pauschal, sondern stuft Systeme nach ihrem Risiko ein. Die meisten mittelständischen Anwendungen – Chatbots, Textgeneratoren, Dokumentenassistenten – fallen in die Kategorie begrenztes Risiko und unterliegen vor allem den Transparenzpflichten. Die strengen Hochrisiko-Pflichten betreffen klar abgegrenzte Bereiche wie Personalauswahl, Kreditvergabe oder kritische Infrastruktur. Der ausführliche Überblick über Risikoklassen, Fristen und Bußgelder steht auf unserer Seite zum EU AI Act.

Der Stichtag 2. August 2026

Ab diesem Datum gelten die Transparenzpflichten nach Artikel 50 – und zwar unabhängig davon, dass die Hochrisiko-Pflichten über das „Digital Omnibus"-Paket voraussichtlich nach hinten verschoben werden. Betroffen ist praktisch jedes Unternehmen, das ein KI-System im direkten Kundenkontakt betreibt oder KI-generierte Inhalte veröffentlicht. Konkret heißt das: Ein KI-Assistent im Kundenservice muss als KI erkennbar sein, und KI-generierte Inhalte müssen technisch als solche gekennzeichnet werden.

Die Pflicht, die schon heute gilt

Während die Aufmerksamkeit auf künftigen Fristen liegt, ist eine Pflicht bereits seit Februar 2025 in Kraft: Artikel 4 verlangt, dass Mitarbeiter, die KI einsetzen, über ausreichende KI-Kompetenz verfügen. Erfüllen lässt sich das durch gezielte KI-Schulungen und eine klare Verantwortlichkeit im Haus – etwa gebündelt in der Rolle eines KI-Beauftragten.

Vom Check zur Umsetzung

Der Check oben gibt eine erste Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Wenn Sie die Ergebnisse in belastbare Strukturen überführen wollen, begleiten wir das als Beratungsleistung: von der Bestandsaufnahme der eingesetzten Systeme über die Risikoklassifizierung bis zu dauerhaft tragfähigen AI-Governance-Strukturen. Wer dabei ohnehin auf lokale, DSGVO-konforme KI-Infrastruktur setzt, erfüllt viele Anforderungen aus AI Act und DSGVO gleichzeitig.

Für KMU mit Standort in Oberösterreich sind solche Vorhaben förderbar: über DIGITAL.PLUS 26 mit bis zu 35 % der Kosten (max. € 7.000).

Förderung verfügbar – Antragsfrist läuft

DIGITAL.PLUS 26: Bis zu € 7.000 Zuschuss für dieses Projekt

KMU in Oberösterreich können dieses Projekt im Rahmen von DIGITAL.PLUS 26 mit einem Zuschuss von bis zu 35 % der Projektkosten (max. € 7.000) fördern lassen. Projektstart ab sofort möglich, Antragstellung bis 2. November 2026.

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