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Was kostet eine KI-Beratung? Preise, Modelle & Förderung

Transparenter Überblick über Preismodelle, Kostentreiber und die Netto-Kosten nach Förderung

„Was kostet das?“ ist bei KI-Projekten die am schwersten zu beantwortende Frage. Das liegt selten am Thema. Es liegt daran, dass viele Anbieter Preise gar nicht erst nennen. Dabei entscheidet Kostentransparenz maßgeblich darüber, ob ein KI-Vorhaben im Mittelstand überhaupt startet. Dieser Leitfaden zeigt, mit welchen Kosten für eine KI-Beratung Sie rechnen sollten, welche Preismodelle es gibt, was den Preis treibt und wie eine Förderung die Netto-Kosten deutlich senkt.

Die Preismodelle im Überblick

Bevor es um konkrete Zahlen geht, lohnt der Blick auf das Abrechnungsmodell. Es bestimmt, wer das Kostenrisiko trägt:

  • Fixpreis: Der Anbieter nennt vorab einen festen Preis für ein klar umrissenes Ergebnis (z. B. einen Workshop oder eine Analyse). Sie kennen die Kosten exakt und tragen kein Risiko für Verzögerungen. Für die meisten KMU-Vorhaben das fairste Modell.
  • Tagsatz / Zeithonorar: Abgerechnet wird nach Aufwand. Sinnvoll nur bei laufender, schwer planbarer Zusammenarbeit, und auch dann gehört eine Aufwandsobergrenze dazu.
  • Laufende Kosten (Lizenzen & Betrieb): Oft der unterschätzte Posten. Cloud-KI verursacht nutzungsabhängige Gebühren, die mit dem Einsatz steigen; eine lokale, DSGVO-konforme KI-Infrastruktur verlagert Kosten dagegen stärker in eine planbare Einmalinvestition. Fragen Sie immer nach den Betriebskosten nach dem Projekt.

Seriöse Beratung macht das Modell vorab transparent. Offene Tagsätze ohne Obergrenze oder erst später sichtbare Lizenzkosten sind ein klassisches Warnsignal bei der Anbieterauswahl.

Konkrete Preise: So kalkulieren wir bei we-make.ai

Wir arbeiten mit transparenten Fixpreisen. Zur Orientierung:

  • Erstgespräch: kostenlos. In rund 30 Minuten klären wir unverbindlich, wo KI in Ihrem Betrieb den größten Hebel hat.
  • AI Basecamp, der Strategie-Workshop: Fixpreis laut Angebot. Kompakter Einstieg, in dem wir gemeinsam konkrete Anwendungsfälle identifizieren und priorisieren.
  • Prozessanalyse: ab € 2.500. Fundierte Analyse eines Prozesses inklusive Empfehlung, wo sich KI wirtschaftlich rechnet.
  • Umsetzungsprojekte: individuell nach Aufwand, abgerechnet über einen vorab vereinbarten Fixpreis statt über einen offenen Tagsatz.

Diese Beträge sind Ausgangspreise für klar abgegrenzte Leistungen. Sie beginnen damit überschaubar statt mit einem Großprojekt. Für die Förderung zählt eine andere Größe, nämlich das Volumen des gesamten Vorhabens; was das bedeutet, steht weiter unten.

Was den Preis beeinflusst

Warum kostet das eine Projekt mehr als das andere? Die wichtigsten Kostentreiber:

  • Umfang und Umsetzungstiefe: Ein Strategie-Workshop ist günstiger als eine durchgängig implementierte und in Ihre IT integrierte Lösung. Reine Konzepte sind billig. Ohne Umsetzung bringen sie nichts.
  • Integrationsaufwand: Je tiefer eine KI-Lösung in bestehende Systeme (ERP, CRM, Fachanwendungen) eingebunden wird, desto höher der Aufwand.
  • Datenschutz-Anforderungen: Sensible Daten erfordern häufig eine lokale statt einer Cloud-Lösung. Das verschiebt die Kosten von laufenden Gebühren hin zu einmaliger Hardware, siehe lokale KI.
  • Betrieb und Weiterentwicklung: Wer betreut die Lösung nach dem Pilot? Monitoring und Pflege gehören in die Gesamtrechnung, nicht nur die Erstellung.

Was Sie in welchem Schritt bezahlen

Die Kosten fallen gestaffelt entlang der Einführung an, nicht auf einen Schlag:

  1. Erstgespräch: kostenlos, unverbindliche Orientierung.
  2. Analyse und Strategie: der planbare Fixpreis für Workshop oder Prozessanalyse. Hier entsteht die Entscheidungsgrundlage.
  3. Umsetzung: nur für die Anwendungsfälle, die sich in Schritt 2 als wirtschaftlich sinnvoll erwiesen haben.
  4. Betrieb und Skalierung: laufende Betreuung, Ausbau auf weitere Prozesse.

So zahlen Sie schrittweise und immer nur für das, was den vorigen Schritt bestanden hat. Wie dieser Weg inhaltlich abläuft, beschreibt der Leitfaden KI einführen im Unternehmen; warum viele Projekte nach dem Pilot stecken bleiben, lesen Sie unter vom KI-Pilotprojekt zur Produktion.

Förderung senkt die Netto-Kosten deutlich

Für KMU in Oberösterreich ist der wichtigste Kostenhebel die Förderung. DIGITAL.PLUS 26 trägt bis zu 35 % der Projektkosten mit, höchstens € 7.000. Dazu gehört eine Untergrenze, die in Preisvergleichen gern fehlt: Das Vorhaben muss auf mindestens € 12.000 Projektkosten kommen. Ein Workshop oder eine Prozessanalyse bleibt für sich genommen darunter. Eingereicht wird deshalb die Kombination aus Analyse und anschließender Umsetzung, und dort verändert die Förderung die Rechnung spürbar:

ProjektProjektkostenFörderungIhr Anteil
Analyse und erste Automatisierung€ 12.500€ 4.375€ 8.125
Analyse und lokale KI-Infrastruktur€ 15.000€ 5.250€ 9.750
Umsetzungsprojekt€ 20.000€ 7.000 (Höchstbetrag)€ 13.000

Ab € 20.000 Projektkosten greift der Höchstbetrag, der Zuschuss wächst dann nicht weiter mit. Für eigene Beträge rechnet der Förderungsrechner auf der Programmseite.

Welche Ihrer Vorhaben förderfähig sind und wie der Antrag läuft, klären wir im Erstgespräch und halten es im Angebot fest. Alle Details zum Programm finden Sie auf der Seite DIGITAL.PLUS 26; einen Überblick über weitere Programme gibt der Förder-Überblick.

Kosten oder Investition? Der Blick auf den Nutzen

Der Preis einer KI-Beratung ist nur die eine Hälfte der Rechnung. Die andere ist, was sie einspart oder ermöglicht. Eine gute Beratung zahlt sich vor allem dadurch aus, dass sie teure Fehlinvestitionen in ungeeignete Tools verhindert und den Fokus auf Anwendungsfälle mit messbarem Nutzen legt. Welche Ergebnisse dabei entstehen können, zeigen unsere Erfolgsgeschichten. Eine erste kostenlose Standortbestimmung liefert unser Digitalisierungs-Check.

Kostenlos starten, persönlich in Oberösterreich

Am Anfang steht immer das kostenlose Erstgespräch, persönlich in Wels oder remote. Wie ein Projekt in der Region danach aussieht, zeigt die Seite zur KI-Beratung in Oberösterreich an einem Kundenbeispiel.

Häufige Fragen

Was kostet eine KI-Beratung?

Das hängt vom Umfang ab. Ein erstes Erstgespräch ist bei uns kostenlos. Für einen kompakten Strategie-Workshop wie das AI Basecamp nennen wir den Fixpreis im Angebot, eine fundierte Prozessanalyse startet ab € 2.500. Umsetzungsprojekte kalkulieren wir individuell nach Aufwand, dann aber als Fixpreis. Offene Tagsätze verlagern das Risiko auf Sie. Für KMU in Oberösterreich übernimmt DIGITAL.PLUS 26 bis zu 35 % davon (max. € 7.000), sobald das Projekt insgesamt € 12.000 erreicht.

Fixpreis oder Tagsatz: Was ist besser?

Die Frage entscheidet sich am Zuschnitt des Vorhabens: Was sich vorab beschreiben lässt, lässt sich auch fix bepreisen. Wo der Umfang erst im Arbeiten sichtbar wird, etwa in der laufenden Betreuung einer Lösung, bleibt die Abrechnung nach Aufwand die ehrlichere Antwort. Dann gehören zwei Dinge in den Vertrag: eine Obergrenze und ein fester Termin, an dem Sie den Stand sehen. Ein Angebot, das den Zuschnitt offenlässt und trotzdem einen Preis nennt, hat die Arbeit in eine der beiden Richtungen noch vor sich.

Ist eine KI-Beratung förderbar?

Ja. Für kleine und mittlere Unternehmen in Oberösterreich fördert DIGITAL.PLUS 26 Beratungs- und Umsetzungsleistungen mit bis zu 35 % der Projektkosten (maximal € 7.000). Anrechenbar ist das Vorhaben allerdings erst ab € 12.000 Projektkosten, weshalb Analyse und Umsetzung meist gemeinsam eingereicht werden: Ein Projekt über € 12.500 kostet nach Förderung netto € 8.125. Wir unterstützen bei der Einordnung, welche Vorhaben förderfähig sind, und erstellen ein antragsfähiges Angebot. Das Programm im Detail: DIGITAL.PLUS 26.

Lohnt sich eine KI-Beratung für kleine Unternehmen?

Der Alleingang ist selten billiger, er verlagert die Kosten nur: Die Zeit, die interne Mitarbeiter in die Auswahl und das Ausprobieren stecken, taucht in keinem Angebot auf. Entscheidend ist der Zuschnitt des ersten Schrittes. Wer mit einem abgegrenzten, förderfähigen Vorhaben beginnt, kann nach der Analyse aussteigen und hat dann die Entscheidungsgrundlage bezahlt, nicht das Projekt. Wer gleich ein Großprojekt beauftragt, hat diese Wahl nicht.