KI-Tools wie ChatGPT sind mächtig – aber sie kommen mit einem Preis, der weit über die monatliche Rechnung hinausgeht: Abhängigkeit von US-Tech-Konzernen, unkontrollierbare Datenflüsse und ein Tech-Stack, den Sie nicht besitzen. Lokale KI löst diese Probleme grundlegend: Ihre Daten, Ihre Infrastruktur, Ihre Kontrolle.
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Ein lokales KI-System ist ein Sprachmodell oder eine KI-Anwendung, die nicht in der Cloud eines externen Anbieters läuft, sondern auf Ihrer eigenen Hardware – in Ihrem Rechenzentrum, Ihrem Serverraum oder in einem österreichischen Colocation-Rechenzentrum. Die Daten, die Sie dem Modell übergeben, verlassen dabei niemals Ihre Kontrolle.
Für Entscheider bedeutet das konkret: Sie bestimmen, welches Modell läuft, wer darauf zugreift und was mit den Daten passiert. Kein Anbieter kann Ihnen das entziehen, verteuern oder verändern. Und: Open-Source-Modelle wie Llama, Mistral, Gemma, Qwen, DeepSeek oder Granite haben 2025 die Qualitätslücke zu ChatGPT & Co. weitgehend geschlossen – lokale KI ist heute für den Mittelstand realistisch umsetzbar und damit die DSGVO-konforme OpenAI-Alternative aus Österreich. Mehr zum Hintergrund von Datensouveränität bei Sprachmodellen: KI-Sprachmodelle aus Österreich.
Drei Wege, KI im Unternehmen zu betreiben – mit sehr unterschiedlichen Folgen für Datenhoheit, Kosten und Abhängigkeit. Der Überblick:
| Kriterium | US-Cloud-KI (ChatGPT & Co.) | KI-API aus Österreich | Eigene lokale KI-Infrastruktur |
|---|---|---|---|
| Datenhoheit | Daten liegen beim US-Anbieter, Übermittlung in Drittstaaten | Daten bleiben in Österreich – aber beim API-Betreiber | Daten bleiben vollständig in Ihrem Unternehmen |
| DSGVO | Nur vertraglich abgesichert, US-CLOUD-Act-Risiko | Konform, mit Auftragsverarbeitungsvertrag | Konform by Design – keine Datenweitergabe nötig |
| Kostenmodell | Laufend: Abo pro Nutzer bzw. Preis pro Token | Laufend: Preis pro Token | Einmalige Hardware-Investition, keine Token-Kosten |
| Abhängigkeit | Hoch – Preise, Nutzungsbedingungen und Modelle bestimmt der Anbieter | Mittel – Anbieterwechsel möglich, Betrieb bleibt extern | Keine – Ihre Hardware, freie Modellwahl, kein Lock-in |
| Integration & Betreuung | Selbst umzusetzen | Self-Service – Anwendungsfälle bauen Sie selbst | Durch uns: beraten, integriert und laufend betreut |
| Geeignet für | Unkritische Alltagsaufgaben ohne sensible Daten | Entwicklerteams, schneller Start ohne Investition | Sensible Daten, hohes Nutzungsvolumen, echte Souveränität |
Unser Ansatz: Wir liefern nicht nur den Endpoint, sondern die fertige, betreute Lösung – von der Modellauswahl über die Einrichtung bis zur Integration in Ihre Prozesse. Wo eine österreichische KI-API der bessere erste Schritt ist, sagen wir das ehrlich – siehe auch OpenAI-Alternative aus Österreich.
Souveräne KI bedeutet: Sie behalten die Kontrolle über Daten, Modell und Infrastruktur – unabhängig davon, wer die KI betreibt oder wo sie läuft. Der Weg dorthin verläuft meist stufenweise, nicht als einmaliger Umstieg:
Der Trend ist eindeutig: Der europäische Spend für souveräne Cloud- und KI-Infrastruktur verdoppelt sich von 2025 auf 2026 nahezu, getrieben von EU AI Act, DSGVO-Risiken bei US-Anbietern und der gestiegenen Qualität von Open-Source-Modellen. Über die Hälfte der westeuropäischen Unternehmen überdenkt aktuell aktiv ihre Abhängigkeit von außereuropäischen Cloud-Anbietern – ein Trend, der als „Geopatriierung" bezeichnet wird.
ChatGPT & Co. direkt genutzt. Schnellster Einstieg, aber keine Datenhoheit: Daten verlassen die EU, US CLOUD Act greift.
KI-API aus Österreich oder der EU. Daten bleiben in der EU, DSGVO-konform per Auftragsverarbeitungsvertrag – aber weiterhin bei einem externen Betreiber.
Eigene Hardware in einem zertifizierten österreichischen Rechenzentrum. Volle Datenhoheit, ohne eigenen Serverraum betreiben zu müssen.
KI-Server im eigenen Haus. Maximale Souveränität: keine Datenübermittlung, keine Abhängigkeit von einem Betreiber – volle Kontrolle über Hardware, Modell und Zugriff.
Die meisten Unternehmen starten nicht bei Stufe 4 – und müssen es auch nicht. Wir beraten ehrlich, welche Stufe für Ihr Nutzungsvolumen und Ihre Datensensibilität die wirtschaftlich sinnvolle ist, und begleiten den Übergang zur nächsten, wenn er sich lohnt.
Ihre Daten verlassen Ihre Infrastruktur nie. Das ist nicht nur ein Datenschutzvorteil – es ist die einzige Möglichkeit, wirklich sensible Unternehmensdaten sicher mit KI zu verarbeiten.
Preiserhöhungen ohne Vorwarnung, geänderte Nutzungsbedingungen oder politische Entscheidungen aus Washington – mit lokaler KI bleiben diese Risiken außen vor.
Keine Datenübermittlung in Drittstaaten, kein US CLOUD Act-Risiko. Lokale KI erfüllt DSGVO-Anforderungen bauartbedingt – nicht nur vertraglich versprochen.
Ein lokal betriebenes Modell läuft rund um die Uhr ohne laufende Kosten pro Anfrage. Kein Token-Limit, keine API-Rechnung, keine Überraschungen beim Monatsabschluss.
Wer heute auf einen Cloud-LLM-Anbieter setzt, ist morgen von dessen Preisen und strategischen Entscheidungen abhängig. Ein lokales Setup hält Sie dauerhaft frei.
Sie entscheiden, welches Modell läuft: Llama, Mistral, Gemma, Qwen, DeepSeek, Granite oder ein auf Ihr Unternehmen feinabgestimmtes Spezialmodell – und wechseln jederzeit ohne Aufwand.
Von der ersten Beratung bis zum laufenden Betrieb – wir begleiten Sie auf dem gesamten Weg zur eigenen KI-Infrastruktur.
Bevor Sie in Hardware investieren, wollen Sie wissen: Lohnt sich das für mein Unternehmen? Welche Modelle kommen in Frage? Wo sind die Stolperfallen? Genau das klären wir in einer unabhängigen Beratung – ohne Produktempfehlung, ohne versteckte Interessen.
Welches Open-Source-Modell passt wirklich zu Ihnen?
Llama, Mistral, Qwen, Gemma oder DeepSeek – die Auswahl an Open-Source-Modellen ist groß, und generische Ranglisten aus dem Internet sagen wenig über Ihren konkreten Anwendungsfall aus. Bevor Sie sich festlegen, testen wir die in Frage kommenden Modelle an Ihren echten Aufgaben und Daten. Sie erhalten eine fundierte, herstellerunabhängige Empfehlung – statt eine Bauchentscheidung.
Als kompakter Eval-Workshop buchbar – der risikoarme erste Schritt vor jeder Hardware-Investition.
Wir richten Ihren KI-Server ein – von der Hardware-Auswahl bis zur betriebsbereiten Umgebung. Sie erhalten eine vollständig konfigurierte, dokumentierte Infrastruktur, die Ihre Mitarbeiter ab Tag eins nutzen können.
€ 5.000–15.000
Einstiegs-Setup: Workstation/Server mit einer GPU für kleinere Teams
€ 25.000–80.000
Multi-GPU-Server für größere Modelle und viele gleichzeitige Nutzer
24–96 GB
VRAM-Bedarf je nach Modellgröße und Nutzerzahl
Österreichisches Serverhousing in zertifizierten Rechenzentren
Wer seinen KI-Server nicht selbst im Serverraum betreiben will oder kann, bekommt die beste Alternative: ein österreichisches Hochsicherheits-Rechenzentrum – mit echter Datensouveränität und trotzdem voller Kontrolle. Wir begleiten die gesamte Einrichtung und vermitteln den passenden Rechenzentrumsstandort in Österreich.
🏢 7 Hochtech-Rechenzentren
Österreichische Standorte – Ihre Daten bleiben in der EU. Kein Zugriff durch US-Behörden (CLOUD Act-sicher).
🔒 ISO/IEC 27001 & EN 50600
Höchste internationale Zertifizierung für Informationssicherheit und Rechenzentrum-Infrastruktur.
⚡ 400+ Gbit/s Glasfasernetz
Eigene Netzinfrastruktur im In- und angrenzenden Ausland – keine Abhängigkeit von Drittanbietern.
🖥️ GPU-as-a-Service möglich
Einstieg ohne eigene GPU-Hardware – skalierbar bis zum vollständigen Dedicated-Server-Hosting.
🔄 Disaster Recovery & Backup
Redundante Systeme, Backup-as-a-Service und Notfallwiederherstellung – Ihr KI-System läuft zuverlässig.
👨💼 30 Jahre IT-Know-how
Lokaler österreichischer Ansprechpartner mit persönlichem Support und Bereitschaftsdienst.
Wir übernehmen die gesamte Koordination: Hardware-Lieferung, Rack-Einbau, Netzwerkkonfiguration und laufende Betreuung.
Die KI ist installiert – jetzt muss sie in Ihren Arbeitsalltag. Ein Sprachmodell, das isoliert läuft, schafft keinen Mehrwert. Wir integrieren Ihre lokale KI in bestehende Systeme und Abläufe, sodass Ihre Mitarbeiter sie täglich produktiv nutzen.
Verwandt: KI-Prozessautomatisierung und Technische Implementierung
Lokale KI braucht einen Partner, der wirklich vor Ort ist. we-make.ai ist das KI-Team der passgenau-digital GmbH mit Firmensitz in Wels und Büro in Linz. Beratung, Hardware-Einrichtung, Einschulung und laufende Betreuung übernehmen wir bei Unternehmen in ganz Oberösterreich persönlich – vom Zentralraum Linz–Wels–Steyr bis ins Innviertel und Salzkammergut. Das Serverhousing erfolgt auf Wunsch in österreichischen, ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren.
Mehr zu unserem regionalen Angebot: KI-Beratung Wels · KI-Beratung Linz · KI-Beratung Steyr · KI-Beratung Oberösterreich
KI verbraucht Energie – wie viel, lässt sich aber gezielt beeinflussen. Lokale KI gibt Ihnen drei konkrete Hebel für einen kleineren Fußabdruck, ohne dass Sie bei der Leistung Kompromisse machen müssen.
⚙️ Passend dimensionierte Modelle
Ein auf Ihre Aufgaben zugeschnittenes Modell verbraucht deutlich weniger als der dauernde Aufruf der größten Frontier-Modelle. Sie zahlen Energie nur für die Leistung, die Sie wirklich brauchen.
🇦🇹 Österreichischer Strommix
Österreich erzeugt seinen Strom zu einem großen Teil aus Wasserkraft und weiteren erneuerbaren Quellen. KI, die in Österreich läuft, profitiert damit von einem der saubereren Strommixe Europas.
📊 Volle Kontrolle über den Verbrauch
Auf eigener Infrastruktur bestimmen Sie, wann und wie viel Rechenleistung läuft – statt Energie in der Überkapazität einer fremden Cloud zu verbrauchen, die Sie nicht steuern können.
Wir beziffern den erwartbaren Energie- und Kosteneffekt für Ihren konkreten Anwendungsfall ehrlich – inklusive der Tatsache, dass Anschaffung und Training von Hardware ebenfalls Ressourcen binden.
Lokale KI schützt Ihre Daten nach außen. Aber auch intern braucht es klare Sicherheitskonzepte: Wer darf welche Daten an das Modell übergeben? Wie werden Ausgaben auditiert? Welche Risiken entstehen bei der Einbindung von KI in kritische Prozesse?
→ Mehr über LLM-Sicherheit und Datenschutz erfahren
Ein Einstiegs-Setup für kleinere Teams – eine Workstation oder ein Server mit einer leistungsfähigen GPU – liegt typischerweise bei € 5.000 bis € 15.000. Multi-GPU-Server, die größere Modelle für viele gleichzeitige Nutzer betreiben, kosten je nach Ausbau € 25.000 bis € 80.000. Dazu kommen Einrichtung und Integration. Ob sich das rechnet, zeigt eine Break-even-Rechnung gegen Ihre laufenden API- und Lizenzkosten – bei intensiver Nutzung amortisiert sich eigene Hardware häufig innerhalb von ein bis drei Jahren. Genau diese Rechnung erstellen wir in der Beratung für Ihr konkretes Nutzungsvolumen.
Entscheidend ist der Grafikspeicher (VRAM): Kompakte Sprachmodelle laufen bereits auf einer einzelnen Workstation-GPU mit 24 GB VRAM. Für größere Modelle oder viele gleichzeitige Nutzer braucht es Server-GPUs mit 48–96 GB VRAM oder Multi-GPU-Systeme. Wir dimensionieren die Hardware anhand Ihrer Anwendungsfälle – nicht umgekehrt – und begleiten die Beschaffung herstellerunabhängig.
Ja – bauartbedingt. Bei lokaler KI-Infrastruktur verlassen Ihre Daten weder Ihr Unternehmen noch die EU: keine Übermittlung in Drittstaaten, kein Zugriff über den US CLOUD Act, kein Training fremder Modelle mit Ihren Daten. Damit erfüllt lokale KI zentrale DSGVO-Anforderungen technisch statt nur vertraglich. Interne Punkte wie Zugriffsrechte und Löschkonzepte müssen dennoch geregelt werden – das gehört zu unserem Einrichtungsumfang.
Eine österreichische KI-API ist der schnellste Einstieg: keine Hardware-Investition, Abrechnung pro Token – aber laufende Kosten und ein Self-Service-Modell, bei dem Sie Integration und Anwendungsfälle selbst bauen. Eigene lokale KI-Infrastruktur bedeutet maximale Datenhoheit, planbare Kosten und freie Modellwahl – sinnvoll ab regelmäßiger Nutzung und bei sensiblen Daten. Wir beraten anbieterunabhängig, integrieren beide Wege in Ihre Prozesse und betreuen den laufenden Betrieb.
Von der Erstberatung bis zum produktiven System vergehen typischerweise vier bis zwölf Wochen: ein bis zwei Wochen für Beratung und Modell-Evaluierung, danach die Hardware-Beschaffung (abhängig von Lieferzeiten), etwa eine Woche für Einrichtung und Absicherung sowie die schrittweise Integration in Ihre Prozesse samt Team-Einschulung.
Souveräne KI beschreibt das Ziel – volle Kontrolle über Daten, Modell und Infrastruktur, unabhängig von einem einzelnen Anbieter. Lokale KI (on-premise oder in einem österreichischen Rechenzentrum betrieben) ist der konsequenteste Weg dorthin. Zwischenstufen wie eine EU-/AT-Cloud-KI-API sind bereits ein Schritt in Richtung Souveränität, lösen die Abhängigkeit von einem externen Betreiber aber nicht vollständig auf. Wir beraten, welche Stufe für Ihr Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll ist.
Ja. we-make.ai ist das KI-Team der passgenau-digital GmbH mit Firmensitz in Wels und Büro in Linz. Beratung, Server-Einrichtung und Einschulung übernehmen wir bei Unternehmen in Wels, Linz, Steyr und ganz Oberösterreich direkt vor Ort – darüber hinaus in ganz Österreich und im DACH-Raum remote oder nach Vereinbarung.
Förderung verfügbar – Antragsfrist läuft
KMU in Oberösterreich können dieses Projekt im Rahmen von DIGITAL.PLUS 26 mit einem Zuschuss von bis zu 35 % der Projektkosten (max. € 7.000) fördern lassen. Projektstart ab sofort möglich, Antragstellung bis 2. November 2026.
In einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir gemeinsam, welches lokale KI-Setup am besten zu Ihrem Unternehmen passt – technisch, wirtschaftlich und datenschutzrechtlich.
Oder schreiben Sie uns direkt: [email protected] | +43 660 31 96 763