Erfolgsgeschichte COIL Innovation: 22 KI-Projektideen und knapp 6.000 Stunden Potenzial pro Jahr aus einem AI-Basecamp
22 KI-Projektideen, knapp 6.000 Stunden Potenzial pro Jahr

Die Ausgangslage
Die COIL Innovation GmbH aus Eferding in Oberösterreich ist Technologieführer für trockenisolierte Luftdrosselspulen. Die Spulen kommen in HVDC-Anwendungen, FACTS-Systemen und zur Strombegrenzung in Hochspannungsnetzen zum Einsatz und gehen in über 90 Länder. Entwicklung, Fertigung und Prüfung liegen vollständig am Standort Eferding, wo über 200 Mitarbeitende arbeiten.
Das Unternehmen wächst, und mit ihm die Fertigung. Neue Kapazitäten, ein neues Hochspannungsprüflabor und die größte Standorterweiterung der Firmengeschichte bedeuten mehr Aufträge, mehr Varianten und mehr Daten aus Produktion und Prüfung. Jede Drosselspule wird für ihr Netz ausgelegt; Serienfertigung im klassischen Sinn gibt es kaum.
Für die Verantwortlichen in Produktion und Automatisierung stellte sich deshalb eine konkrete Frage: Wo kann KI in einer auftragsbezogenen Fertigung tatsächlich entlasten, und wo bleibt sie ein Schlagwort? Die Antwort sollte nicht aus einer Herstellerpräsentation kommen, sondern aus den eigenen Abläufen.
Die Lösung: Der AI Basecamp Workshop
COIL Innovation entschied sich für den AI Basecamp Workshop von we-make.ai. Ansprechpartner auf Kundenseite war Daniel Eder, Production and Automation Engineer, der die Teilnehmenden aus Fertigung, Automatisierung und angrenzenden Bereichen zusammengebracht hat.
Der Workshoptag folgte dem Aufbau des Basecamps:
- Low Hanging Fruits: Wo bringt KI schnell einen sichtbaren Nutzen, ohne dass zuerst ein großes IT-Projekt nötig ist?
- KI-Roadmap: Welche Ideen sind technisch machbar, welche rechnen sich, und in welcher Reihenfolge sollen sie umgesetzt werden?
- KI-Sicherheit: Wie bleiben Konstruktions- und Fertigungsdaten geschützt, wenn KI-Werkzeuge mit ihnen arbeiten?
- Disruption: Was könnte COIL Innovation mit den eigenen Daten künftig anbieten, das es heute noch nicht anbietet?
Gearbeitet wurde an den echten Prozessen des Unternehmens: vom Auftragseingang über Auslegung und Arbeitsvorbereitung bis zu Fertigung, Prüfung und Dokumentation. Die Teilnehmenden brachten die Engpässe aus ihrem Alltag ein, we-make.ai ordnete sie nach technischer Machbarkeit und wirtschaftlichem Nutzen.
Was der Workshop gebracht hat
Am Ende des Tages stand kein Foliensatz mit allgemeinen KI-Trends, sondern ein schriftliches Ergebnis, mit dem COIL Innovation selbst weiterarbeiten kann:
- 22 spezifizierte KI-Projektideen, abgeleitet aus Produktion, Automatisierung und den angrenzenden Bereichen
- Knapp 6.000 Stunden Optimierungspotenzial pro Jahr, abgeschätzt aus dem heutigen Aufwand der betroffenen Abläufe
- Eine Bewertung jeder Projektidee nach Machbarkeit und Nutzen
- Eine KI-Roadmap, die Quick Wins von strategischen Vorhaben trennt
- Ein gemeinsames Verständnis im Team, wo KI entlastet und wo Erfahrung und Fachwissen der Mitarbeitenden unverzichtbar bleiben
Damit hat COIL Innovation die Grundlage, die nächsten Schritte gezielt anzugehen, statt KI-Projekte nach dem Zufallsprinzip zu starten.
Kundenstimmen
„Im Workshop ging es von der ersten Minute an um unsere eigenen Abläufe in Fertigung und Automatisierung. Das Team von we-make.ai hat schnell verstanden, wie eine auftragsbezogene Fertigung wie unsere funktioniert, und die richtigen Fragen gestellt. Am Ende des Tages hatten wir 22 ausgearbeitete Projektideen in der Hand, mit denen wir intern sofort weiterarbeiten konnten.“
Daniel Eder, Production and Automation Engineer, COIL Innovation GmbH
„Wir wachsen stark, und Wachstum heißt für uns nicht nur mehr Fläche, sondern auch effizientere Abläufe. Das AI-Basecamp hat uns gezeigt, wo künstliche Intelligenz in unserem Unternehmen einen echten Beitrag leisten kann: knapp 6.000 Stunden im Jahr sind eine Größenordnung, die man nicht ignorieren kann. Die Roadmap gibt uns eine klare Reihenfolge für die nächsten Schritte.“
Stefan Hofer, Geschäftsführer, COIL Innovation GmbH
Mehr zum Workshop-Format steht auf AI Basecamp Workshop.
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